Geförderte Projekte

Geförderte Projekte von 2020 bis heute

© Denis Bury

Für eine Förderung durch das RKP – Regionale Kultur Programm NRW bewerben sich jedes Jahr zahlreiche Kunst- und Kulturschaffende aus der Region mit spannenden Konzepten aus Bildender Kunst, Film, Literatur, Musik, Soziokultur und Theater. Die RKP-Jury Bergisches Land tagt jeweils im Herbst und erstellt eine Rangfolge der Förderempfehlungen an das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW. Nach Abschluss aller RKP-Jurysitzungen in NRW gibt das Ministerium bekannt, welche Projekte gefördert werden. Dabei sind ausschlaggebend das zur Verfügung stehende Budget für das Regionale Kultur Programm und die durch die regionale Jury festgelegte Reihenfolge der Förderempfehlungen.

Im Folgenden werden die mit dem Regionalen Kultur Programm geförderten Projekte vorgestellt.

Netzwerk Bergische Museen

Das Netzwerk wird fortgeführt. 30 Museen sind jetzt dabei. Und hier das neue Veranstaltungsprogramm Broschüren

Wer ist denn der Bestimmer?

Komm Initiative der evangelische Gemeinde Heckinghausen

Im Wahljahr 2025 wollen wir vor allen mit den Kindern über das Thema Demokratie auf kreative und künstlerische Weise ins Gespräch kommen. Dies soll über ein Marionettentheater mit selbst gebauten Marionetten geschehen. Das entstandene Stück soll auf dem Stadtteilfest und in den Klassen der mitwirkenden Kinder aufgeführt werden.

Katharsis - Partita Radicale

Eine Forschungsreise ins Bergische Land

In Zeiten wie diesen, wo die Welt aus den Angeln gehoben zu sein scheint, wo Schreckensmeldungen tagtäglich die Kanäle füllen, sehnen sich viele Menschen nicht nur im Privaten nach Ordnung und Sauberkeit. Reinigung, die „Katharsis“ als emotionaler als auch rationaler Akt der Befreiung von negativen Affekten wie auch der mechanische Akt der Säuberung selbst stehen beim Wuppertaler Ensembles PARTITA RADICALE im Fokus.

Zusammen mit dem Videokünstler Florian Zeeh macht sich das Ensemble zu einer Recherchereise ins Bergische Land auf, um im unmittelbaren Umfeld zu erforschen, welche „Reinigungsrituale“ sich herausgebildet haben.

SchichtWechsel

Einen besonderen Moment des Umbruchs begleiten die Experimentalmusikerinnen Ortrud Kegel und Karola Pasquay, sowie der Filmemacher und Performer Uwe Schorn im Projekt SchichtWechsel: Die Firma Hauptner-Heberholz, ein in Solingen alteingesessenes Unternehmen für veterinärmedizinische Produkte wird in neue Hallen umziehen.

Kegel/Pasquay/Schorn haben eine Filmerlaubnis für einige Tage in den Hallen bekommen und werden skurril angelegte Szenen in dieser kafkaesk anmutenden Welt filmen, sowie Klänge der Firma aufnehmen. Aus den entstehenden Bildern komponiert Schorn einen Film, der als Großprojektion in einer Live-Performance sowohl Bühnenbild als auch roter Faden ist.

© motionartfilm

Visuelle Mundart

Ein MAGISCHES THEATER, vorgetragen in VISULA VERNACULAR.

Das Projekt wurde 2024 begonnen und läuft 2025 weiter.

Gehörlose Gebärdenkünstler_innen, ein Objektkünstler, ein Maler, ein Filmemacher. Ein gemeinsames künstlerisches Projekt. Jeder mit seiner eigenen Ausdruckskraft. Divers und vielfältig.
VISUELLE MUNDART, aus dem Englischen ‚visual vernacular‘ VV übersetzt – ist eine eigene Kunst- und Performance-ART von Gehörlosen: Gebärden aber keine Wörter; vorgetragene Poesie, die durch intensive Gesichts- und Körperbewegungen erzählt wird. Dies ermöglicht ein UNIVERSALES VERSTEHEN.

© LandBlattGold

Wir sind Die Räuber!

OpenAir Theater an historischen Orten im Bergischen Land mit Klassikern aus der Literatur, modern inszeniert beim Spaziergang von einer offenen Bühne zur nächsten. Fragmente der Originalsprache stehen neben improvisierten Textpassagen, Interaktion mit dem Publikum sichert das lebendige Spiel und gewährleistet die Nähe zum Publikum. 2025 wäre Friedrich Schiller 225 Jahre alt geworden. Seine „Räuber“ waren damals gewaltig und spektakulär.
Schillers leidenschaftliches Drama der Selbstzerstörung einer Familie machte Sensation. Karl Moor und der Wille zum Glück. Und heute?
Wie frei leben wir und mit wem sind wir heute loyal?

Tanz.tausch – Auswärtsspiel Wuppertal

Das Format „Auswärtsspiel“ verfolgt sowohl den Gedanken des künstlerischen Austauschs als auch die Ansprache eines breiteren Publikums. Es sollen niederschwellige Zugänge zu zeitgenössischem Tanz geschaffen werden, etwa durch „umsonst & draußen“-Veranstaltungen und interdisziplinäre Projekte. Diese Formate, wie Tanzfilme in öffentlich zugänglichen Bereichen oder Community-Dance-Projekte, zielen darauf ab, Menschen zu erreichen, die mit Tanz sonst wenig bis gar nicht in Berührung kommen und ihr Interesse zu wecken. Die Künstlerinnen und Künstler erhalten dadurch eine neue Sichtbarkeit.

Wir Körperlosen. Schöne neue Welt oder wohin ist Gott?

Das interdisziplinäre Kunstprojekt thematisiert die Auswirkungen von technologischen Entwicklungen wie Transhumanismus, Biohacking, künstlicher Intelligenz und Robotik auf das Menschsein. Der technologische Fortschritt hat bereits tiefgreifende Veränderungen in unserem Leben bewirkt und nimmt weiter an Fahrt auf. Doch was bedeutet es, in einer solchen Zukunft Mensch zu sein? Könnte die Menschheit aussterben wie über 90 Prozent aller Spezies, die je auf der Erde lebten, oder führt uns Technologie zu einer neuen Entwicklungsstufe?
Das Projekt stellt die Frage, ob Innovationen unsere Existenz verlängern oder uns zu posthumanen Wesen machen könnten.

Netzwerk Bergische Museen

28 haupt- und nebenamtlich geführte Museen sind in diesem Netzwerk organisiert. Sie betreiben gemeinsam Öffentlichkeitsarbeit u.a. über die Webseite bergischemuseen.de, entwickeln Kooperationen für Veranstaltungen mit mehreren Museen und nutzen das Netzwerk für Fortbildungen. Im November wurde das Netzwerk Bergische Museen e.V. gegründet.

Krawattentheater oder starke Frauen lassen die Puppen tanzen

30 Frauen aus neun Herkunftsländern haben unter Anleitung eines professionellen Marionettenbauers eigene Marionetten gebaut, die einen Bezug zu ihrer Lebensgeschichte haben. Für dieses Projekt verbinden jeweils zehn Frauen ihre Geschichten zu einer Geschichte und bringen sie mit ihren Marionetten auf die Bühne.

Mit einer Künstlerin entwickeln in einem kreativen Schaffensprozess von allen Frauen gemeinsam Bühnenbilder, die einen Bezug zu ihren Biografien und Geschichten haben.

Mit diesem Wissen und den Vorbereitungen entstehen Bühnenstücke. Die Stücke werden mehrsprachig sein, d.h. da, wo die Marionettenspielerin sich in der Muttersprache sicherer fühlt, werden die deutschen Übersetzungen eingeblendet.

Future Now Festival

Das Festival versteht sich als generations- & genreübergreifendes Musikfestival, das die Musik von & mit Frauen in den Fokus stellt. Diesmal stellt das Festival „Volksmusik“ bzw. traditionelle Musik in den Mittelpunkt und setzt diese in Beziehung zu experimenteller & klassischer Musik als auch Pop & Rockmusik. Eingeladen werden von den 5 Kuratorinnen Künstlerinnen aus der Region als auch international agierende Musikerinnen. Die beim letzten Festival aufgebaute Beziehung zum afrikanischen Pendant, das Festival Part’âges in Kamerun, wurde intensiviert. Es werden Künstlerinnen aus Afrika zu Gast sein. Neben den Konzerten wird es wieder Raum für Gespräche, musikalischen Austausch und Diskurse geben. Neu ist diesmal die Erteilung von zwei Kompositionsaufträgen an Musikerinnen, die für das Festival speziell zusammengestellte Formationen komponieren werden: für ein Quartett mit Posaune, Dudelsack, Alphorn & „Live“ Elektronik und für ein E-Gitarrentrio & Obertongesang. Im Vorfeld wird es in zwei Städten des Bergischen Landes Workshops mit anschließenden Konzerten geben, um auf das Festival aufmerksam zu machen und Musikinteressierte aktiv mit einzubeziehen.

Visuelle Mundart

Ein MAGISCHES THEATER, vorgetragen in VISULA VERNACULAR.

Gehörlose Gebärdenkünstler_innen, ein Objektkünstler, ein Maler, ein Filmemacher.
Ein gemeinsames künstlerisches Projekt.
Jeder mit seiner eigenen Ausdruckskraft. Divers und vielfältig.
VISUELLE MUNDART, aus dem Englischen ‚visual vernacular‘ VV übersetzt – ist eine eigene Kunst- und Performance-ART von Gehörlosen: Gebärden aber keine Wörter; vorgetragene Poesie, die durch intensive Gesichts- und Körperbewegungen erzählt wird. Dies ermöglicht ein UNIVERSALES VERSTEHEN.

VV Künstler_innen aus Deutschland kommen nach Wuppertal, um das VISUELLE MUNDART-Theater für einen FILM zu entwickeln. Das Bühnenbild wird von zwei Künstlern entworfen. Die Szenenbilder sind Inspirationslandschaft. Vor ihnen stellen die Gebärden-Künstler_innen ihre Assoziationen dar; erzählen künstlerisch, assoziativ Geschichten aus der Kulturregion: Mensch, Geschichte, Natur, Bauwerk. Davon, was ihnen in den Sinn kommt, wenn sie sich mit dem Bergischen auseinandersetzen. Konkret und abstrakt sind die Geschichten, die erzählt und verschickt werden können. Vom Bergischen in die Welt. Von der Realität in den Traum. Am Ende steht eine Vision.

Foto: Silke Kamann

Sprache + Klang²

Bei dieser „Forschungsreise“ des Ensembles von „Literaturprogramme“ erklingen Soundcollagen und Texte, die sich auf zeitgenössische Werke, Ideen und Manifeste beziehen und diese in Beziehung zu eigenen Klangwerken und ausgewählte Literatur stellen. Inhaltlich beschäftigten sich die Performer, die die ganze Dauer der Aktion über live in der Ausstellung agieren, auch mit der Beziehung zwischen Kunstwerk und Betrachter.

Klavierfestival Lindlar

Das Festival 2023 streckt seine Fühler aus und stellt sich mit neuem Konzept vor.

Dieses Jahr neben Klavier auch Gesang, Orgel und Violine.

Zudem finden 2023 Konzerte nicht nur in Lindlar und Kürten-Dürscheid statt, sondern auch in Gummersbach, Morsbach, Schildgen und Wipperfürth.

Vom 25. Juni bis zum 7.Juli erklingt in der Oberbergischen Region Musik, “die schönste Kunst der Welt” (Prof. Falko Steinbach University of New Mexico, Albuquerque).
In diesen 14 Tagen erleben die Besucherinnen und Besucher zwei intensive, musikalische Wochen mit nahezu täglichen Klavierkonzerten internationaler Künstlerinnen und Künstler. Traditionell nehmen Schülerinnen und Schüler aus der Region und der ganzen Welt am parallel stattfindenden Meisterkurs bei Prof. Falko Steinbach, dem künstlerischen Leiter des Festivals, teil und gestalten eigene Konzertabende.

Foto: Florian Zeh

geosonic landscape

PARTITA RADICALE, Ensemble für improvisierte und zeitgenössische Musik, hat sich gemeinsam mit dem Medienkünstler FLORIAN ZEEH auf den Weg gemacht, um Orte des Umbruchs zu finden: Natur, die sich Relikte menschlicher Zivilisation zurückerobert; Neubaugebiete, die sich in die Landschaft fressen; „Zwischen“orte, die eine eigentümliche Ästhetik besitzen. Sie sind mit diesen Orten jeweils in einen audiovisuellen Dialog getreten. So entstand ein multimediales Konzertformat, ein Zusammenklang von Livemusik und Videoinstallation. geosonic landscape setzt so ein faszinierendes Statement für Vergänglichkeit und Aufbruch mit noch unklarem Ziel.
Florian Zeeh, Medienkunst

CreateWithMe

Frauenmusikfestival

Tanztheaterproduktion in 12 Workshops, bei dem die Teilnehmenden in einen interaktiven Prozess aus Performance und Diskurs eingebunden werden. Das Projekt thematisiert die HIntergründe afrikanischer Traditionen und Geschichte als auch deren Bezug zum Thema Nachhaltigkeit.

Wir sind Faust!

Freilicht - Stationen-Theater

Zusammenschluss von Künstlerinnen und Künstlern aus dem Oberbergischen und Rheinisch-Bergischen Kreis

Die Open-Air-Inszenierung „Wir sind Faust!“ lehnt sich an Goethes Faust an verlässt den üblichen Erfahrungsraum des Theaters. Das Künstlerteam LandBlattGold zeigt damit eine Inszenierung über Verführung, Freiheit und Verantwortung und nimmt das Publikum mit auf einen Spaziergang von Station zu Station, Bühne zu Bühne, wo die Tragödie ihren Lauf nehmen wird. Doch anders als gewohnt, wird hier den Zuschauenden die Rolle des Faust übertragen. Er wird zum Handelnden, seine Bewegung drückt Einverständnis aus oder wird von Zweifel und Fragen geleitet. Gleich zu Anfang muss er sich entscheiden, welchem Handlungsstrang er auf dem Spaziergang folgen will: dem von Mephista oder dem von St. Michael.

Folgt er lieber einem diabolischen Versprechen oder einem die Seele rettenden Angebot? Zwei Perspektiven einer Geschichte werden erzählt an diesem Abend und immer geht es um Lust am Leben. „Wir sind Faust!“ wirft Fragen auf: Sind wir Schöpfer oder Opfer? Tragen wir Verantwortung? Sind wir uns dessen bewußt? Die Inszenierung beleuchtet den Reigen von möglichen Antworten durch Erfahrung, Empathie, Verführung, Beteiligung und Entscheidung. Das Publikum als Faust wird am Ende wieder gefragt: Wer drückt den „Buzzer“ und trägt die Konsequenzen?

Foto: Klaus-Günther Conrads

Viertelklang

Musikfestival in historischen Stadtteilen

Die historischen Stadtviertel (Luisenstraße in Wuppertal, die historischen Ortskerne von Solingen-Gräfrath und Remscheid-Lennep) werden zu Kulturräume für ein Musik-Festival mit Konzerten aus allen denkbaren musikalischen Sparten. Cross-Over-Programm von Barock über Jazz und Rock. Vielschichtigkeit des Programms und Bespielung unterschiedlicher (Kultur-)Räume. Durch die halbstündige Taktung wandern die Besucher von Konzert zu Konzert und erleben hautnah die starke Musikszene im bergischen Städtedreieck. Geplanter Durchführungszeitraum 2014: 30. August, 13. und 27. September

Alles in Verbindung

Themenjahr der bergischen Museen

28 Museen des Bergischen Landes zeigen welche Verbindungen es gibt zwischen dem Bergischen und der Welt, zwischen Menschenund ihren Ideen, zwische historischen und aktuellen Lebenswelten. Für die Vermarktung des Themenjahres haben sich die Museen mit den Touristikverbänden des Bergischen Landes verbunden: Mit dem neanderland, mit Die Bergischen Drei und mit Das Bergische.

Alles in Bewegung

21 Museen des Bergischen Landes beleuchten das Thema Bewegung aus unterschiedlichen Blickwinkeln in öffentlichen Veranstaltungen. Die Ergebnisse werden 2021 zu sehen sein.

Future Now Edition Music & Performance

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Tick Tock Tick

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Aufbruch - Durchbruch

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Alles in Verbindung

Themenjahr der bergischen Museen

28 Museen des Bergischen Landes zeigen welche Verbindungen es gibt zwischen dem Bergischen und der Welt, zwischen Menschenund ihren Ideen, zwische historischen und aktuellen Lebenswelten. Für die Vermarktung des Themenjahres haben sich die Museen mit den Touristikverbänden des Bergischen Landes verbunden: Mit dem neanderland, mit Die Bergischen Drei und mit Das Bergische.

Foto: Klaus-Günther Conrads

Viertelklang

Musikfestival in historischen Stadtteilen

Die historischen Stadtviertel (Luisenstraße in Wuppertal, die historischen Ortskerne von Solingen-Gräfrath und Remscheid-Lennep) werden zu Kulturräume für ein Musik-Festival mit Konzerten aus allen denkbaren musikalischen Sparten. Cross-Over-Programm von Barock über Jazz und Rock. Vielschichtigkeit des Programms und Bespielung unterschiedlicher (Kultur-)Räume. Durch die halbstündige Taktung wandern die Besucher von Konzert zu Konzert und erleben hautnah die starke Musikszene im bergischen Städtedreieck. Geplanter Durchführungszeitraum 2014: 30. August, 13. und 27. September

Stadt.Land.Text.Bergisches Land

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Stadt.Land.Text.­Bergisches Land

Die Region erschreiben über die Menschen darin, sie literarisch ausleuchten, ihre Sprache verdichten, das ist der Plan. Und vielleicht mal was hinzuerfinden. Merkt ja keiner. Oder?

Autor Tilman Strasser war in den Monaten August, September und Oktober 2021 im Rahmen des Projektes stadt.land.text.BergischesLand bergischer Regionenschreiber. 

Seine Texte , die während dieses Stipendiums entstehen, veröffentlicht er auf der Webseite https://stadt-land-text.de

2020 war er schon einmal Regionenschreiber für das Bergische Land. Seine Texte aus 2020 sind ebenfalls auf der Webseite zu finden. Aus den Texten beider Jahre erscheint 2022 das Buch Bergisch belauscht. 

 

Metamorphosen

Texte und Klänge im Grünen

Das Literaturquartett mit Caroline Keufen und Olaf Reitz, Sprache, und Karola Pasquay und Ute Völker, Musik, hat sich dem Begriff der Metamorphose gewidmet. Das Prinzip der Verwandlung ist das künstlerische Leitthema – dabei werden unterschiedliche zeitliche Dimensionen thematisiert: die unendliche Langsamkeit wie die spontan überraschende Transformation. Neue Erfahrungsräume verhandeln spielerisch und poetisch unser Verhältnis zur Natur. In Sound-Installationen werden der Natur Klänge hinzugefügt, die die Wahrnehmung verändern. Texte projizieren Natur-bilder verschiedener Epochen in die Landschaft. Worte lassen aufhorchen. Ungewöhnliche Klang-kombinationen geben Rätsel auf. Als Spielräume sind u.a. ein ehemaliger Steinbruch, ein botanischer Garten, ein Industriedenkmal und die „grüne Mitte“ einer ehemaligen Arbeitersiedlung ausgewählt.

Experiment_Raum

September bis November 2021 präsentieren über zwanzig Künstler:innen aus ganz Deutschland ihre Wahrnehmung von Raum in Remscheid, Wuppertal und Solingen. Sie befragen, erforschen, definieren Raum an den unter-schiedlichsten Orten. Bunkerwände, Häuser einer Arbeiter-siedlung, eine ehemalige Tankstelle und die Räume eines riesigen Betonbaus werden zum Experimentierfeld. Außenprojektionen, Video-Mapping, multimediale Installationen, Sound- und Videoexperimente, Tanz & Text, Performance, Liegekonzerte – das breite Spektrum der künstlerischen Ausdrucksformen laden ein zum EXPERIMENT_RAUM.

Die Welt dazwischen

Nach „BergischKunst“ möchten wir einen Schritt weiter gehen, uns mit der „Nach Corona Zeit“ künstlerisch auseinandersetzen und sogenannte „Zwischenräume“ in den Fokus nehmen. „Die Welt dazwischen“ bezieht sich nicht nur auf Orte, zum Beispiel Kunst und Kultur in leerstehenden Läden oder Fabrikhallen, sondern auch auf Menschen, deren Leben sich hier zwischen kulturellen Welten bewegt. Die Orte dazwischen, deren Kunst zur bewussteren Wahrnehmung verführt, können zur Metapher, aber auch zum Spiegel werden für diejenigen, die nach einer Stärkung des eigenen Standortgefühls suchen. Wie verändert sich gesellschaftsrelevanter Kontext im Lauf der Zeit, was macht kulturelle Identität aus? Tina erkundet Orte im Bergischen: Leere Geschäfte an der Hauptstraße. Diese Läden sollten wieder mit Leben, mit Kunst gefüllt werden und befinden sich zwischen Leerstand und Neuausrichtung. Auch ihr Leben wird von zwei Welten bestimmt: Im Bergischen zuhause, aber ebenso in Ghana. Ihre Wurzeln sind in Wuppertal (Mutter), aber auch in Afrika (Vater). Ein Leben zwischen Schwarz und Weiß.

Alles in Bewegung

Zwei herausragende Komponisten und Musiker aus dem Bergischen Land haben die Musikszene seit den 60er Jahren geprägt: Wolfgang Heitmann (1943-2005) und Karlheinz Stockhausen (1928-2007). Deren Werke und Wirken wurden in Ausstellungen, Konzerten, Vorträgen und Workshops gezeigt.

Alles in Bewegung

21 Museen des Bergischen Landes beleuchten das Thema Bewegung aus unterschiedlichen Blickwinkeln in öffentlichen Veranstaltungen. Die Ergebnisse werden 2021 zu sehen sein.

Ganz viel Arbeit

Themenjahr bergischer Museen

11 bergische Museen leuchten das Thema Arbeit vielschichtig aus mit unterschiedlichen Veranstaltungen: von Ausstellungen über handwerkliche Aktionen bis zum Symposium.

Lion Town 2020

Ein Festival gestaltet von Musiker_innen und Bildenden Künstler_innen

Veranstaltungsorte sind der Stadtteilpark Honsberg, das Gelände von Ins Blaue und der Rheinischen Fachhochschule.
Mit Ausstellungen, Musik und Mitmachaktionen.

FUTURE NOW edition music

Frauenmusikfestival

Konzerte, Performances, Diskussionsforen, Netzwerkaufbau in Wuppertal

Wenn Martha tanzt

Theaterprojekt nach dem gleichnamigen Roman des bergischen Autoren Tom Saller

Ein Projekt mit einem Zusammenschluss mehrerer Laienensembles unter professioneller Leitung in Dramaturgie, Regie, Choreografie und Ausstattung.

UmWelt

Ein Kunst- und Umwelt-Projekt

Im Ausstellungen und Konzerten setzen sich überwiegend bergische Künstler*innen in Malerei, Objekt, Graphik, Installation, und Klang mit Natur und umWELT auseinander. Film, Vorträge und Diskussionen zu den Themen Natur, Ökologie, Klima informieren, zeigen Zukunftsvisionen und binden die Besucher aktiv ein.

Die Pudding-Connection

Schauspielszenen, eigene Musikkompositionen, Zitate und Rezitation sowie Film-, Dia- und Bildersequenzen ergänzen sich zu einer multimedialen Revue. In dieser wird Friedrich Engelds anlässlich seines 200. Geburtstags in informativer und unterhaltsamer Weise präsentiert.

SHIFT

Die Projektreihe SHIFT bespielt den öffentlichen Raum. Die Akteure setzen sich intensiv mit den dortigen Schwingungen auseinander und setzen diese tänzerisch und theatral in Szene. Die Künstler*innen interagieren unmittelbar mit einem willkürlich zusammengewürfelten Publikum. Die kontinuierliche Wechselwirkung ist Teil des künstlerischen Gesamtwerkes.

Bergisch Kunst

Wie entsteht Kunst in (Auseinandersetzung mit) unserer Region?

Bergisch Kunst I - Wie Kunst entsteht

In Ausstellungen, Workshops und Filmvorführungen begaben sich bergische Künstler*innen auf die Spur der Verbindungswege zwischen den Städten und machten sich auf die Suche nach den Quellen der Inspiration im Bergischen Land.

Bergisch Kunst II - Wie Kunst entsteht

Bei diesem Projekt steht die Frage im Vordergrund, wie Kunst im Bergischen Land entsteht und was sie ausmacht. Projektpartner sind die Kulturwerkstatt e,.V. Ins Blaue, Remscheid; das Film-Eck, Wermelskirchen, die Theatergruppe Spielzeit, Kürten.

Bergisch Kunst III - Kunst Interaktiv

Ein Projekt zur Rolle der Kommunikation in der Kunst und u.a. den Fragen: Was regt das Publikum an, sich mit Kunst auseinanderzusetzen? Gibt es Unterschiede zwischen Stadt und Land?

Foto: Klaus-Günther Conrads

Viertelklang

Musikfestival in historischen Stadtteilen

Die historischen Stadtviertel (Luisenstraße in Wuppertal, die historischen Ortskerne von Solingen-Gräfrath und Remscheid-Lennep) werden zu Kulturräume für ein Musik-Festival mit Konzerten aus allen denkbaren musikalischen Sparten. Cross-Over-Programm von Barock über Jazz und Rock. Vielschichtigkeit des Programms und Bespielung unterschiedlicher (Kultur-)Räume. Durch die halbstündige Taktung wandern die Besucher von Konzert zu Konzert und erleben hautnah die starke Musikszene im bergischen Städtedreieck. Geplanter Durchführungszeitraum 2014: 30. August, 13. und 27. September